Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 4A und 4B der Mittelschule P40 den Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim in Alkoven, etwa 18 km westlich von Linz.
Schloss Hartheim war in der Zeit von 1940 bis 1944 eine von sechs Tötungsanstalten der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programme. Nahezu 30.000 Menschen – darunter Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen sowie KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter*innen – wurden dort ermordet. Die historischen Räume der ehemaligen Tötungsanstalt sind heute Teil einer Gedenkstätte, die an das unermessliche Leid der Opfer erinnert.
Neben der Gedenkstätte besuchten die Schülerinnen und Schüler auch die Ausstellung „Wert des Lebens“, die sich kritisch mit der Frage beschäftigt, wie Gesellschaften den Wert menschlichen Lebens definieren – damals wie heute.
Der Besuch bot den Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit einem schwierigen Kapitel der österreichischen Geschichte auseinanderzusetzen und regte zu wichtigen Gesprächen über Menschenrechte, Verantwortung und Erinnern an.
